Spit oder Vishing: Schon bald werden diese beiden Schlagwörter traurige Bekanntheit in der Telefoniewelt erlangen. Identitätsklau oder Werbebelästigungen per Voice over IP (VoIP) werden sich nach Ansicht vieler Experten vor allem aus einem Grund rasant verbreiten: Dem Verursacher entstehen dadurch so gut wie keine Kosten.
In einem aufsehenerregenden Anti-Spam-Verfahren ist Microsoft als Sieger vom Platz gegangen. Bei der Verurteilung eines britischen Spammers wurde dem Unternehmen dabei die Rekordsumme von 66.500 Euro an Schadenersatz zugesprochen.
Investitionstipps aus Spam-Mails werden von Anlegern befolgt
Montag, 11.09.2006 11:59
Eine wissenschaftliche Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Spam-Mails, die den Empfänger zum Kauf von Wertpapieren überreden wollen, tatsächlich nachweisbare Wirkung auf die Aktienkurse haben.
Seit Montag bietet die Softwareschmiede Filtertechnics.de den kostenlosen Googlefilter in Version 2.1 an. Wichtigste Neuerung: Nun wird auch der Firefox-Browser unterstützt. Das Programm bereinigt die Ergebnisse der Suchmaschine Google um Spam- und Dialerseiten.
Der 30-jährige US-Spammer Daniel Lin ist am gestrigen Dienstag in den Vereinigten Staaten zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 US-Dollar (7777 Euro) verurteilt worden. Damit geht eines der ersten Verfahren nach dem im Ende 2003 eingeführten US-Anti-Spam-Gesetz (Can-Spam Act) mit einer Verurteilung zu Ende.
Tagtäglich verstopfen nervige Werbemails, genannt Spam, den Internetbriefkasten, die Mailbox. Doch mit entsprechenden Programmen, die Spam entweder nur kennzeichnen, aber auf Wunsch auch ausfiltern, lässt sich die Flut einigermaßen eindämmen. Anders sieht es mit einer in Deutschland gerade stark wachsenden Werbemethode aus: Telefon-Spam.
Spamversender haben eine neue Möglichkeit entdeckt, Filtersysteme zu umgehen. Embedded Spam, so der Fachausdruck, sind E-Mail-Nachrichten, die keinen Text sondern nur ein Bild oder eine Grafik enthalten.
In den letzten drei Monaten ist es zu einem dramatischen Anstieg unerwünschter Werbemails gekommen, berichtet der IT-Security Spezialist Ironport. Derzeit beträgt die tägliche Spamlawine 52 Mrd. Mails weltweit – im April waren es „nur“ 36 Mrd. pro Tag.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derzeit vor den Unternehmen "Consult-Online-AG", "Online Consult AG" oder auch "Germany Online Consult AG". Diese bieten angeblich 100 Euro für jeden, der freiwillig Spam empfangen will.
Jede vierte Website drängelt sich bei der Suche vor
Freitag, 11.08.2006 19:22
Jede vierte Website setzt auf unseriöse Methoden, um ihre Position bei den großen Suchmaschinen zu verbessern. Das ergab eine aktuelle Studie des Suchmaschinen-Marketers Bloofusion.
Neue Spam-Maschen: Domains und Spam-Quellen wechseln stündlich
Donnerstag, 13.07.2006 11:31
Die Zahl der Spam-Mails hat in den letzten zwei Monaten rapide zugenommen: IronPort Systems, Anbieter im Bereich Gateway-Security, verzeichnete einen Anstieg um durchschnittlich 40 Prozent. Der Grund sind neue Strategien der Spam-Versender.
Wie der Sicherheitsspezialist IronPort meldet, bestehen mittlerweile zwölf Prozent aller Spam-Mails lediglich aus Bildern. Im Vergleich dazu: Im Juni letzten Jahres hatte das auf E.-Mail-Sicherheit spezialisierte Unternehmen weniger als ein Prozent solcher "Image-Spams" gefunden.
Sie stand für Schmuddeldienste und nächtliche Werbespots ("Ruf mich an!"), für Abzocke und illegale Dialer - aber auch für den Siegeszug der telefonischen Mehrwertdienste in Deutschland: die Nummer 0190. Sechs Monate nach dem offiziellen Aus wird die Rufnummerngasse 0190 in der Nacht zum 1. Juli endgültig begraben.
Der berühmt-berüchtigte Spam-König Ryan Pitylak, 24 Jahre alt, einigte sich jetzt mit dem Bundesstaat Texas und der Firma Microsoft auf eine Strafe von 1 Million Dollar. Er versendete im Jahr 2004 bis zu 25 Millionen Spam-Mails pro Tag.
Laut einer Meldung des Sicherheitssoftware-Herstellers Sophos ist in Südkorea ein Mann verhaftet worden, der verdächtigt wird, über ein Netzwerk von etwa 16.000 infiltrierten Computern (so genannten Zombie-Rechnern) jeden Tag 18 Millionen Spam-Mails verschickt zu haben. Südkorea steht mit rund 9,8 Prozent in der von Sophos veröffentlichten Länderliste der Spam-Versender an dritter Stelle
Die Software von Blue Security sollte Anwender vor unerwünschten Mails schützen. Nach einem Großangriff russischer Spammer nimmt das Unternehmen das Programm jetzt vom Markt.
Elektronischem Werbemüll geht es an den Kragen. Hohe Strafen sollen künftig den Versendern von so genannten Spam-Mails drohen, die massenweise die elektronischen Postfächer im Netz überschwemmen. Die Grünen legten dazu einen neuen Entwurf für ein Anti-Spam-Gesetz vor.
Spammer drohen unverhohlen den Nutzern der Software 'Blue Frog', die automatisch Opt-out-Anfragen an Spam-Seiten sendet. Das Unternehmen Blue Security aus Kalifornien unterhält die Anti-Spam-Datenbank 'Do not Intrude'.
Unter www.spam-museum.de ist gestern ein kleines, bescheidenes Internetprojekt gegen allzu aggressives E-Mail-Marketing - genannt Spam an den Start gegangen. Weil die beiden Initiatoren Friedrich K. und Klaus-Martin M. sich gegen die Flut von unverlangt zugesendeten Werbemails nicht mehr zu wehren wussten, beschlossen sie gemeinschaftlich bei einem Mittagessen in der Kantine die Sache mit Humor zu nehmen.
Die Providertochter T-Online International AG des Bonner Ex-Monopolisten Deutsche Telekom AG meldet nach eigenen Angaben rund 1 Milliarde Spam Mails pro Tag. Von diesen Spam Mails sind nur 30 Millionen echte Mails welche an die Anwender weitergeleitet werden.
Eine Langzeituntersuchung zweier deutscher Forscher hat jetzt bewiesen, dass Aktien-Spam das Potenzial hat, seinen Versendern satte Profite zu bescheren.
Die Sicherheitsexperten des Anbieters Sophos haben Computer-Nutzer vor einem erneuten Anstieg an Kinderporno-Spam gewarnt. Aufgrund der aggressiven Spam-Kampagnen stieg die Anzahl illegaler Websites mit Kinderpornographie laut Sophos allein in den letzten Wochen um das Dreifache an.